1979 Entweichen von radioaktiven Stoffen in den Boden wegen undichtem Abwasserkanal durch Wurzeleinwuchs 19.11.1981 Abgabe radioaktiv verseuchter Abwässer wegen zu geringer Spülung mit Kühlwasser. Endkonzentration der Radioaktivität 35 % über dem zugelassenen Wert 24.06.1982 Überschreitung der genehmigten Argon 41-Konzentration in der Abluft nach Öffnen einer Rohrpostprobe 1989 bis 1991 Neuerliche Belastung des Bodens mit radioaktiven Stoffen wird entdeckt wegen undichtem Abwasserkanal. Die seit 1979 vorgeschriebenen jährlichen Kontrollen des Kanals waren von den Betreibern, dem Physikdepartment der TU München, nicht durchgeführt worden.

Die GSF stellte im Bereich der Abwasser- und Kühlwasserkanäle sowohl in der Bodenfeuchte als auch im Grundwasser des Brunnens G5 erhöhte Tritium-Werte fest.

An den undichten Stellen des Abwasserkanals (Rohrmuffen mit veralteten

Dichtungen, Zerstörungen durch Wurzeleinwuchs) ist darüber hinaus das Erdreich mit maximal 4000 Bq/kg Gesamtaktivität durch Americium-, Plutonium-, Cäsium- und andere Isotope radioaktiv kontaminiert.

  • Feststellung des Lecks durch Wurzeleinwuchs: 20.09.1989
  • Feststellung der Leckage: 15.-24.10.1990
  • Feststellung der Verseuchung: Juli 1991

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