Beim FRM II handelt es sich um kein Atomkraftwerk zur Stromerzeugung, sehr wohl aber um einen Atomreaktor zur Neutronenerzeugung mit all den damit verbundenen Gefahren und unlösbaren Problemen:
  • Umweltschäden und Gefahren beim Uranabbau
  • ein schwerer Unfall
  • Atommülltransporte
  • ungelöstes Entsorgungsproblem des gefährlichen Atommülls
  • Gesundheitsgefährdung durch Abgabe radioaktiver Stoffe im Normalbetrieb über den Kamin und in die Isar
  • Terroranschläge
Besonderheiten in Garching:

1999 sind höhere Werte zur Einleitung radioaktiver Stoffe in die Isar genehmigt worden. Nichtsahnende Erholungssuchende baden an schönen Sommertagen gleich unterhalb der Einleitungsstelle. Nichts deutet auf die Einleitungsstelle radioaktiver Abwässer hin.

Das Zwischenlager schwachradioaktiver Stoffe war jahrelang getarnt mit einem Naturschutzschild.

Garchinger Boden ist entlang des Abwasserkanals mit Strontium, Plutonium und Cäsium verseucht worden.

1998 passierte ein Störfall mit Kobalt 57 auf dem Forschungsgelände, der vertuscht werden sollte.

In kaum einem anderen Bereich wird so viel schöngefärbt, geschwindelt und vertuscht wie im Atombereich.


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